Vor 80 Jahren wurde Mauthausen befreit. Was seitdem aus dieser Befreiung geworden ist — und warum die Antwort nicht beruhigt.
Eine Falte in der Zeit. Gedanken zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau — über das Erinnern und seine Grenzen.
Franz Vranitzkys Rede von 1991 zur Mitverantwortung Österreichs am Holocaust – historisch eingeordnet, von Haiders Übernahme der FPÖ bis in die Gegenwart.
Kelsens Verfassung, Renners Antisemitismus und die Entnazifizierung als Schlussstrich: über das psychische Nachleben der NS-Zeit in der Zweiten Republik.
Vom Deutschnationalismus über die Gründung der FPÖ bis heute – die Konstruktion und Dekonstruktion eines nationalen Narrativs.
Wie die österreichische Opferthese zum politischen Behelfskonstrukt wurde, mit dem sich die Nation nach 1945 neu definierte.
Eine Reise durch europäische Gedenkstätten — von Dachau über Mauthausen bis Auschwitz. Ein Essay über die Würde des Erinnerns, die Ästhetisierung des Grauens und die Sinnlosigkeit aufgeräumter Landschaft.
Österreichs Regierungskrise 2020 – von Ibiza bis zur Weigerung, Flüchtlinge aus Lesbos zu retten: die Immunreaktion einer Republik.
Der FPÖ-Historikerbericht vom Dezember 2019, kommentiert aus der Sicht eines Filmemachers – über Geschichte, Deutung und Verantwortung.
Am Ende eines merkwürdigen Gedenkjahres: Über die Novemberpogrome 1938, die österreichische Mitschuld und die Frage, wie Worte eine schreckliche Realität vorbereiten — damals wie heute.