TEXTE

Gedanken

Anlässlich des Kinostarts von „Der schönste Tag“ spricht Fabian Eder in einer Ö1-„Gedanken“-Sendung über Erinnerung, Narrative, Wahrheit und Lügen. Ein Essay zum Hören und Nachdenken.

Meine Schuhe sind kaputt
oder:
Die sinnlose Aneinanderreihung von Landschaft

Eine Reise durch europäische Gedenkstätten — von Dachau über Mauthausen bis Auschwitz. Ein Essay über die Würde des Erinnerns, die Ästhetisierung des Grauens und die Sinnlosigkeit aufgeräumter Landschaft.

Ultima Ratio

Die Impfpflicht als „Ultima Ratio“ – über das letzte Mittel, eine an ihre Grenzen geratene Politik und was es heißt, wenn dem Staat keine Wege mehr bleiben.

Das Neue Biedermeier

Kommentar für Media Biz (2021): über eine junge Regierung, die Pandemie als Stresstest und eine darniederliegende Kulturpolitik im neuen Biedermeier.

Immunreaktion

Österreichs Regierungskrise 2020 – von Ibiza bis zur Weigerung, Flüchtlinge aus Lesbos zu retten: die Immunreaktion einer Republik.

Anmerkung zum Historikerbericht der FPÖ

Der FPÖ-Historikerbericht vom Dezember 2019, kommentiert aus der Sicht eines Filmemachers – über Geschichte, Deutung und Verantwortung.

Wir schaffen das

Am 12. November 2019 wurde der Film „Keine Insel“ an der Uni Bonn im Rahmen einer Ringvorlesung gezeigt, zu der ich eingeladen war. Folgenden Text habe ich zu dem Film verfasst, um die politischen Entwicklungen seit dem Erscheinen des Films zusammenzufassen.

Über Grenzen

Eine Grenze ist eine – letztlich willkürliche – Behauptung. Sie trennt Gebiete von einander ab, sie separiert verschiedene und manchmal auch unterschiedliche Gemeinschaften. Eine Grenze ist eine erdachte Linie, und sie bleibt ein Gedankenkonstrukt, auch wenn man sie durch eine bauliche Maßnahme manifestieren möchte, einen Zaun, oder eine Mauer.

Zur Lage der Filmschaffenden

Ja, klar, wir müssen sicherstellen, dass der ORF nicht todgespart wird, damit die Kollegen Journalisten unabhängig arbeiten können. Ganz dringend! Aber genauso dringend müssen wir sicherstellen, dass die Mittel, die uns zustehen, die der Steuer- und Gebührenzahler für unsere Arbeit bereitstellt, auch wirklich unseren freien Produktionen zu gute kommen. Zur Zeit können wir das nicht, weil wir keine Vertreter in den entscheidenden Gremien haben, um das auch kontrollieren zu können! Dabei schulden wir das unserem Publikum!

Ein österreichisches Gedenkjahr

Am Ende eines merkwürdigen Gedenkjahres: Über die Novemberpogrome 1938, die österreichische Mitschuld und die Frage, wie Worte eine schreckliche Realität vorbereiten — damals wie heute.

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