Am 12. November 2019 wurde der Film „Keine Insel“ an der Uni Bonn im Rahmen einer Ringvorlesung gezeigt, zu der ich eingeladen war. Folgenden Text habe ich zu dem Film verfasst, um die politischen Entwicklungen seit dem Erscheinen des Films zusammenzufassen.
Eine Grenze ist eine – letztlich willkürliche – Behauptung. Sie trennt Gebiete von einander ab, sie separiert verschiedene und manchmal auch unterschiedliche Gemeinschaften. Eine Grenze ist eine erdachte Linie, und sie bleibt ein Gedankenkonstrukt, auch wenn man sie durch eine bauliche Maßnahme manifestieren möchte, einen Zaun, oder eine Mauer.
Ja, klar, wir müssen sicherstellen, dass der ORF nicht todgespart wird, damit die Kollegen Journalisten unabhängig arbeiten können. Ganz dringend! Aber genauso dringend müssen wir sicherstellen, dass die Mittel, die uns zustehen, die der Steuer- und Gebührenzahler für unsere Arbeit bereitstellt, auch wirklich unseren freien Produktionen zu gute kommen. Zur Zeit können wir das nicht, weil wir keine Vertreter in den entscheidenden Gremien haben, um das auch kontrollieren zu können! Dabei schulden wir das unserem Publikum!
Impulsreferat von Katharina Stemberger für die Tagung in Dürnstein — über kreative Arbeit, ihre gesellschaftliche Unsichtbarkeit und warum Kunst nicht Freizeitangebot, sondern Arbeit ist.
Rede anlässlich einer Veranstaltung der Arbeiterkammer und des Dachverbands der österreichischen Filmschaffenden — über die Zukunft der Filmbranche, soziale Absicherung und politischen Handlungsbedarf.
Ein Abbruch der Europäischen Union wäre ein Schritt ins Mittelalter. Aber auch die EU selbst ist vor dem Sturm der Veränderungen nicht geschützt. Ein Vortrag über Europas Zukunft — Aufbruch oder Abbruch?
Vortrag beim Forum Alpbach: Jugendarbeitslosigkeit als Achillesferse des europäischen Projekts — und was ein Filmemacher auf einer Reise durch Griechenland darüber gelernt hat.