Auf einer kleinen Insel im Atlantik, wo weiße Kühe die Straße blockieren und die Zeit langsamer verläuft. Ein Reisetext über Corvo, die kleinste und abgelegenste Insel der Azoren.
Schilfhecken, Fleckvieh und unvermittelt eine Teeplantage: Eindrücke von São Miguel auf den Azoren — und eine Begegnung mit dem ältesten Teeanbau Europas.
Der offene Brief des Lampedusa-Arztes Angelo Farina aus „La Repubblica“ – über Migration, das Getöse des Wahlkampfs und die Wirklichkeit im Aufnahmezentrum.
Franz Vranitzkys Rede von 1991 zur Mitverantwortung Österreichs am Holocaust – historisch eingeordnet, von Haiders Übernahme der FPÖ bis in die Gegenwart.
Kelsens Verfassung, Renners Antisemitismus und die Entnazifizierung als Schlussstrich: über das psychische Nachleben der NS-Zeit in der Zweiten Republik.
Vom Deutschnationalismus über die Gründung der FPÖ bis heute – die Konstruktion und Dekonstruktion eines nationalen Narrativs.
Wie die österreichische Opferthese zum politischen Behelfskonstrukt wurde, mit dem sich die Nation nach 1945 neu definierte.
Nach einer Ö1-Sendung über Holocaust-Narrative meldet sich ein Mann mit Widerspruch. Ein Text über die Mechanismen der Erinnerung, politische Verantwortung — und einen unerwarteten Dialog.
Anlässlich des Kinostarts von „Der schönste Tag“ spricht Fabian Eder in einer Ö1-„Gedanken“-Sendung über Erinnerung, Narrative, Wahrheit und Lügen. Ein Essay zum Hören und Nachdenken.
Eine Reise durch europäische Gedenkstätten — von Dachau über Mauthausen bis Auschwitz. Ein Essay über die Würde des Erinnerns, die Ästhetisierung des Grauens und die Sinnlosigkeit aufgeräumter Landschaft.